Welche seltsamen Tricks kann dein Körper?
Dieser Test prüft neun kleine, harmlose Körperbesonderheiten: Sechs probierst du jetzt aus, etwa die Zunge zur Röhre zu rollen. Drei beantwortest du aus Erinnerung, etwa das Niesen beim Schritt in die Sonne. Du erfährst, wie viele du hast und wie häufig sie sind. Viele entdecken hier erstmals, dass ihre Eigenheit einen Namen hat.
Auf einem sonnigen Sims zeigt eine matte Glasscheibe die Bewegung als sanfte Animation, wie eine Sicherheitskarte im Flugzeug. Du machst sie nach und antwortest: kann ich, kann ich nicht oder überspringen. Die drei Reflexe beantwortest du nur aus Erinnerung. Jedes Ja setzt einen Kiesel auf den Stapel. Jede Antwort wird mit einer veröffentlichten Studie samt untersuchter Gruppe verglichen: 948 US-Studierende (Fry, 1988), 26 weltweit zusammengeführte Studien (Yammine, 2013), eine Onlinebefragung von 1.853 Personen (Hoyle et al., 2024), 3.417 Personen in China (Wang et al., 2019), 618 Erwachsene in Deutschland (Kraya et al., 2020) und weitere. Das Ergebnis enthält einen spielerischen Stapelnamen, deine Zahl neben dem typischen Wert sowie dein seltenstes Merkmal mit Fachname und Erklärung.
Dies ist kein medizinischer Test und keine Diagnose. Die Zahlen stammen aus verschiedenen Ländern und Stichproben, darunter Studierende und freiwillige Onlineteilnehmer. Einige Häufigkeiten unterscheiden sich zwischen Ländern um ein Mehrfaches. Keine Gruppe ist „seltsam“; Körper sind verschieden. Niemand hat denselben Personen alle neun Fragen gestellt. Der typische Wert ist daher die Summe veröffentlichter Häufigkeiten, ohne Prozentrang. Hinweise für ein Arztgespräch erscheinen behutsam nur bei passenden Antworten.
Was der Test prüft
Nur eines: Welche der neun harmlosen Eigenheiten du hast und wie häufig jede ist.
Die Tricks
- Sechs Bewegungen zum Ausprobieren, vom Zungenrollen bis zum kurzen Handgelenktest, als wiederholte Linienanimation auf der Glasscheibe; antworte mit kann ich, kann ich nicht oder überspringen
- Drei Reflexe aus Erinnerung, etwa Sonnenniesen; du sollst sie nie vor Ort auslösen
- Nach jeder Antwort: die Häufigkeit und welche Studie wen befragt hat
Dein Ergebnis
- Deine Zahl von neun Tricks neben dem typischen Wert aus der Summe der Studienzahlen und ein spielerischer Stapelname
- Deine seltenste Antwort, ob Ja oder Nein: Fachname, Erklärung und wie viele in einem Raum mit 30 Personen sie teilen würden
- Jede Antwort neben Studienzahl und Stichprobe; kurze Hinweise, wenn ein Arztgespräch sinnvoll sein könnte
- Eine Teilkarte und ein Herausforderungslink mit der Zahl deiner Tricks, niemals mit den einzelnen Tricks
Bevor du anfängst
- Etwa zwei Minuten, am Handy oder Computer; Ton ist optional
- Ein Spiegel oder die Frontkamera hilft bei einigen Bewegungen
- Überspringe alles, was wehtut. Kein Gelenk wird gewaltsam gedehnt und nichts kommt in die Ohren
Fragen zu seltsamen Körpertricks
Ist dieser Test kostenlos? Muss ich mich anmelden, um mein Ergebnis zu sehen?
Ja, er ist kostenlos, und es gibt keine Anmeldung: kein Konto, keine E-Mail, keine Zahlung. Dein Ergebnis erscheint auf dieser Seite, sobald du fertig bist, und du kannst es sofort teilen oder noch einmal spielen.
Welche seltsamen Dinge kann der menschliche Körper?
Viele kleine, harmlose Dinge: die Zunge zu einer Röhre rollen, mit den Ohren wackeln oder beim Schritt ins Sonnenlicht niesen. Manche stammen von früher stärker genutzten Muskeln, andere von benachbarten Nervenbahnen oder normalen individuellen Unterschieden. Dieser Test zeigt neun davon und vergleicht deine Antworten mit veröffentlichten Studien.
Wie ermittelt der Test die Seltenheit meiner Tricks?
Jede Antwort wird mit einer benannten Studie samt Jahr, Land und Stichprobe verglichen, etwa 948 US-Studierenden bei Fry (1988) oder 3.417 Personen in China bei Wang et al. (2019). Der typische Wert addiert diese Häufigkeiten. Da niemand dieselben Personen nach allen neun Tricks gefragt hat, gibt es keinen Prozentrang; das sagt der Test ausdrücklich.
Ist Zungenrollen genetisch?
Nicht so einfach, wie Lehrbücher behaupten. Alfred Sturtevant beschrieb es 1940 als Ein-Gen-Merkmal. Doch Philip Matlock fand 1952 unter 33 eineiigen Zwillingspaaren sieben, bei denen nur einer die Zunge rollen konnte. Familiäre Häufung deutet auf einen genetischen Anteil, aber auch andere Einflüsse spielen mit. Sturtevant sagte später, es sei ihm peinlich, dass es noch so unterrichtet werde.
Warum unterscheiden sich die Häufigkeiten zwischen Ländern?
Die Studien befragten unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Weise. Manche veröffentlichten Häufigkeiten unterscheiden sich zwischen Ländern um ein Mehrfaches; die Stichproben reichen von zufällig ausgewählten Erwachsenen bis zu Studierenden und freiwilligen Onlineteilnehmern. Deshalb steht überall, wer untersucht wurde. Was an einem Ort selten ist, kann anderswo häufig sein. Keine Gruppe ist durch einen vorhandenen oder fehlenden Trick ungewöhnlich.
Kann man Ohrenwackeln oder Zungenrollen lernen?
Manche können das. In einer Studie der University of Southern California von 2019 trainierten zehn Erwachsene die kleinen Ohrmuskeln mit elektrischer Stimulation und Rückmeldung. Sechs lernten genug Kontrolle für einfache Computerspiele. Auch beim Zungenrollen wurden Kinder beobachtet, die es später lernten. Der Test fragt nur, was du heute kannst.
Sind die Bewegungen sicher auszuprobieren?
Ja. Keine der sechs Bewegungen verlangt Kraft oder überlastet ein Gelenk. Die Anleitung fordert dazu auf, Gelenke von selbst nachgeben zu lassen und Schmerzhaftes zu überspringen. Die drei Reflexfragen beantwortest du nur aus Erinnerung. Nichts muss ins Ohr, und kein Reflex wird absichtlich ausgelöst.
Ist das ein medizinischer Test?
Nein. Er kann nichts diagnostizieren, sondern zeigt nur Häufigkeiten. Einige Antworten berühren Themen fürs Arztgespräch: anhaltender Husten, nicht selbst erzeugte Ohrgeräusche oder oft schmerzende beziehungsweise ausrenkende Gelenke. Die Ergebnisse weisen nur bei passenden Antworten darauf hin und verlinken den NHS.
Woher die Zahlen kommen
Jede Antwort wird mit der aufgeführten Studie verglichen. Länder und Stichproben unterscheiden sich; manche bestehen aus Studierenden oder freiwilligen Onlineteilnehmern. Einige Häufigkeiten unterscheiden sich zwischen Ländern um ein Mehrfaches. Der typische Wert ist die Summe veröffentlichter Zahlen, keine gemeinsame Befragung, daher ohne Prozentrang. Die Anhalterdaumen-Zahlen von Glass und Kistler (1953) stammen aus sekundären Zusammenfassungen. Antworten bleiben auf deinem Gerät; die Website veröffentlicht keine Daten ihrer Spieler.
- Fry (1988), Perceptual and Motor Skills 67, 168–170 — Left-handedness and tongue-rolling ability
- McDonald (2011), Myths of Human Genetics — Tongue rolling (Sturtevant 1940, Matlock 1952, Martin 1975)
- McDonald (2011), Myths of Human Genetics — Hitchhiker’s thumb (Glass & Kistler 1953)
- Yammine (2013), Clinical Anatomy 26(6), 709–718 — Clinical prevalence of palmaris longus agenesis: a systematic review and meta-analysis
- Pękala et al. (2017), Journal of Plastic, Reconstructive & Aesthetic Surgery 70(12), 1715–1724 — Congenital absence of the palmaris longus muscle: a meta-analysis comparing cadaveric and functional studies
- Hoyle et al. (2024), Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation 21, 210 — Exploring the ‘EarSwitch’ concept: a novel ear based control method for assistive technology
- Code (1995), Perceptual and Motor Skills 80(3), 1147–1154 — Asymmetries in ear movements and eyebrow raising in men and women and right- and left-handers
- Strauss et al. (2020), eLife 9, e54536 — Vestigial auriculomotor activity indicates the direction of auditory attention in humans
- Chanthaphun, Heck, Winstein & Baker (2019), Journal of NeuroEngineering and Rehabilitation 16, 75 — Development of a training paradigm for voluntary control of the peri-auricular muscles: a feasibility study
- Heathers, Fayn, Silvia, Tiliopoulos & Goodwin (2018), PeerJ 6, e5292 — The voluntary control of piloerection
- Kraya et al. (2020), Cephalalgia 40(3), 299–306 — Prevalence and characteristics of headache attributed to ingestion or inhalation of a cold stimulus (HICS): a cross-sectional study
- Fuh et al. (2003), Cephalalgia 23(10), 977–981 — Ice-cream headache: a large survey of 8359 adolescents
- Wang et al. (2019), Scientific Reports 9, 4993 — A genome-wide association study on photic sneeze reflex in the Chinese population
- Sasayama et al. (2018), Journal of Human Genetics 63, 765–768 — A genome-wide association study on photic sneeze syndrome in a Japanese population
- Kulas et al. (2017), European Archives of Oto-Rhino-Laryngology 274, 1721–1725 — Investigations on the prevalence of the photo-induced sneezing reflex in the German population
- Dicpinigaitis, Kantar, Enilari & Paravati (2018), Chest 153(3), 675–679 — Prevalence of Arnold nerve reflex in adults and children with chronic cough
- NHS — Husten
- NHS — Tinnitus
- NHS — Gelenkhypermobilität