Was ist der Test zur Gläser-Volumen-Täuschung?
Mit diesem Test zur Gläser-Volumen-Täuschung findest du heraus, ob die Form eines Glases verändert, welches Getränk dir größer vorkommt. Du wählst das Glas, in dem du mehr vermutest, dann werden beide in gleiche Zylinder gegossen, und das Wasser entscheidet, fünfmal hintereinander. Forschende haben dieselbe Frage mit echten Gläsern gestellt: In einer BMJ-Studie von 2005 ließen Wansink und van Ittersum 198 Studierende Getränke in unterschiedlich geformten Gläsern einschätzen und einschenken, und 86 Barkeeper aus Philadelphia schenkten ebenfalls ein.
Der Test besteht aus fünf schnellen Runden. Jede Runde zeigt zwei Getränke in unterschiedlich geformten 3D-Gläsern (in der letzten Runde drei); du wählst das, in dem du mehr vermutest, dann werden beide in gleiche Messzylinder gegossen, und das Wasser entscheidet. Die Runden werden von leicht zu schwer: Der Vorsprung des größten Getränks schrumpft von etwa 27 % auf etwa 11 %. Jedes Volumen wird aus der exakten Form berechnet, die auf dem Bildschirm gezeichnet ist, nicht daneben eingetragen. Am Ende bekommst du deine Punktzahl von fünf, wie oft dich die Form eines Glases getäuscht hat und in welche Richtung, und wie viel Getränk deine Wahl auf dem Tisch liegen gelassen hat.
Das ist kein Sehtest und gibt kein Perzentil an: Keine Studie hat veröffentlicht, wie einzelne Menschen bei einer Aufgabe wie dieser abschneiden, bei der man das größere Glas wählt. Deshalb stellt das Ergebnis deine Wahl neben das, was Forschende mit echten Gläsern gefunden haben, statt dich einzuordnen. Fünf Runden sind eine kleine Stichprobe, ein einziger Fehlgriff verschiebt deine Punktzahl stark. Die Verzerrung ist auch kein Naturgesetz: Eine niederländische Studie von 2014 fand, dass die Art des Einschenkens, um die gebeten wurde, das Ergebnis veränderte, und das Ergebnisblatt erklärt, wie.
Was der Test misst
Nur eines: ob die Form eines Glases verändert, welches Getränk dir größer vorkommt.
Die Aufgabe
- Fünf Runden mit Getränken in unterschiedlich geformten Gläsern: hoch und schlank, niedrig und breit, kegelförmige Cocktailgläser
- Wähle das Glas, in dem du am meisten vermutest, und sieh zu, wie beide in gleiche Messzylinder gegossen werden
- Von leicht zu schwer: Das größte Getränk liegt in Runde eins etwa 27 % vorn und in Runde fünf etwa 11 %, dort kommt ein drittes Glas dazu
- Getestet wird der Elongation Bias, den Raghubir und Krishna 1999 beschrieben haben; was das ist, erklärt das Ergebnisblatt, wenn du fertig bist
Dein Ergebnis
- Deine Punktzahl von fünf, wie oft dich die Form eines Glases getäuscht hat und in welche Richtung
- Wie viel Getränk deine Wahl auf dem Tisch liegen gelassen hat, in Millilitern
- Bezugspunkte aus der Forschung: 198 Studierende und 86 Barkeeper aus Philadelphia in der BMJ-Studie von 2005 sowie eine niederländische Studie von 2014 zum Einschenken
- Kein Perzentil, weil keine veröffentlichte Studie Einzelwerte für diese Aufgabe angibt
- Eine Teilen-Karte und ein Challenge-Link; der Link enthält nur, welche Runden du richtig hattest, im Teil nach dem #
Bevor du anfängst
- Etwa eine Minute: fünfmal wählen, einmal pro Runde
- Funktioniert auf dem Handy oder am Computer; Ton ist optional
- Kostenlos, ohne Konto; dein Browser braucht eingeschaltetes 3D (WebGL)
Häufige Fragen zu Glasform und Volumen
Ist dieser Test kostenlos? Muss ich mich anmelden, um mein Ergebnis zu sehen?
Ja, er ist kostenlos, und es gibt keine Anmeldung: kein Konto, keine E-Mail, keine Zahlung. Dein Ergebnis erscheint auf dieser Seite, sobald du fertig bist, und du kannst es sofort teilen oder noch einmal spielen.
Passt in hohe Gläser mehr als in niedrige, breite?
Jede Runde dieses Tests stellt eine Version dieser Frage, deshalb lässt dich die Seite zuerst wählen, und das Wasser antwortet gleich danach: Beide Getränke werden in gleiche Messzylinder gegossen, und jedes Volumen wird aus der exakten Form auf dem Bildschirm berechnet. Wenn du fertig bist, erklärt das Ergebnisblatt, wie stark Höhe und Breite jeweils ins Volumen eines Glases eingehen und wie Menschen mit echten Gläsern geschätzt haben.
Was sollten Menschen in der Forschung mit echten Gläsern tun?
In der BMJ-Studie von Wansink und van Ittersum von 2005 schätzten 198 Studierende, wie viel zwei 355-ml-Gläser fassen, und schenkten in jedes einen Shot ein; 86 Barkeeper aus Philadelphia mit durchschnittlich etwa sechs Jahren Berufserfahrung schenkten in hohe Highball-Gläser und niedrige Tumbler ein, einige mit der Bitte, sich Zeit zu lassen. Ihre Ergebnisse stehen auf dem Ergebnisblatt nach deinen fünf Entscheidungen, damit sie dich nicht beeinflussen.
Wirkt die Gläser-Täuschung immer gleich?
Nein, und genau das macht sie interessant. In der Studie von Caljouw und van Wijck von 2014 mit normal großen Gläsern veränderte die Art des Einschenkens, um die gebeten wurde, ein großzügiges Glas Limonade oder ein Shot, das Ergebnis. Wie, zeigt das Ergebnisblatt nach deinen fünf Entscheidungen, zusammen mit dem, was bestimmt, wo der Blick auf einem Glas hängen bleibt.
Wie wird der Gläsertest gewertet, und warum gibt es kein Perzentil?
Jede Runde bringt einen Punkt, wenn du das Glas wählst, in dem wirklich am meisten ist, berechnet aus der exakten Form auf dem Bildschirm (1 cm³ = 1 ml). Das Ergebnis zählt außerdem, wie oft dich ein höheres Getränk oder ein breiterer Rand getäuscht hat. Ein Perzentil gibt es nicht, weil keine Studie veröffentlicht hat, wie sich Einzelne bei einer Aufgabe verteilen, bei der man das größere Glas wählt, und die Seite veröffentlicht keine Daten ihrer eigenen Spieler.
Wie schwer wird der Gläsertest?
Der Gläsertest geht von leicht zu schwer. In Runde eins liegt das größte Getränk etwa 27 % vorn, in Runde fünf nur noch etwa 11 %, und ein drittes Glas kommt dazu. Die Formen reichen von hoch und schlank über niedrig und breit bis zu kegelförmigen Cocktailgläsern, und jedes Volumen wird aus der exakten Form auf dem Bildschirm berechnet (1 cm³ = 1 ml).
Ist der Test „In welchem Glas ist mehr?“ ein Sehtest?
Nein. Der Gläsertest zeigt, wie die Augen aller Menschen Volumen einschätzen, nicht, wie gut du siehst. Er dauert etwa eine Minute, funktioniert auf dem Handy oder am Computer und braucht kein Konto. Fünf Runden sind eine kleine Stichprobe, deshalb verschiebt schon eine falsche Wahl die Punktzahl stark.
Woher die Zahlen kommen
Die Studienwerte stammen von echten Gläsern, Schätzungen und Einschenken, einer anderen Aufgabe als dem Wählen des größeren Glases auf einem Bildschirm. Deshalb vergleicht das Ergebnis nur Richtungen und gibt kein Perzentil an. Andere Arbeiten aus dem Labor von Brian Wansink wurden 2018–19 zurückgezogen; für die hier verwendete BMJ-Arbeit von 2005 wurde keine Rückzugsmitteilung gefunden. Die Geometrie auf dem Ergebnisblatt ist Lehrbuchmathematik. Die Seite veröffentlicht keine Daten ihrer eigenen Spieler.
- Wansink & van Ittersum (2005), BMJ — Shape of glass and amount of alcohol poured: comparative study of effect of practice and concentration
- Caljouw & van Wijck (2014), PLoS ONE — Is the glass half full or half empty? How to reverse the effect of glass elongation on the volume poured
- Raghubir & Krishna (1999), Journal of Marketing Research — Vital dimensions in volume perception: can the eye fool the stomach?